Zwangsarbeit in der Lausitz

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Neuburxdorf

Der nachfolgende Abschnitt behandelt Berichte von Kriegsgefangenen, die im unmittelbaren Umfeld des Kriegsgefangenenlagers STALAG IV B in der Landwirtschaft arbeiteten und denen die Flucht bzw. die Heimkehr gelang.

BILDER

Soldaten Unteroffiziere und Offiziere des Stalag IV B
Soldaten Unteroffiziere und Offiziere des Stalag IV B
vorm Eingang des Gasthof Bahnhof Burxdorf, undatiert
Quelle: Bildarchiv GSEZ
Soldaten Unteroffiziere und Offiziere des Stalag IV B
Soldaten Unteroffiziere und Offiziere des Stalag IV B
vorm Gasthof Bahnhof Burxdorf, undatiert
Quelle: Bildarchiv GSEZ
Beerdigung eines Franzosen mit Salutschüssen
Beerdigung eines Franzosen mit Salutschüssen, undatiert
Quelle: Initiativgruppe Lager Mühlberg e.V.
Kriegsgefangenenfriedhof in Neuburxdorf undatiert
Kriegsgefangenenfriedhof in Neuburxdorf, undatiert
Quelle: Initiativgruppe Lager Mühlberg e.V.
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ZEITZEUGEN

Amèdèe-Pierre Blanchard bei Familie Kramer
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Brief von Roger an Familie Fritsch
B.J. Fritsch: "Während seiner Kriegsgefangenschaft war der französische Soldat Roger, genannt Roschi (Familienname ist nicht erhalten geblieben), auf der Försterei / Fuchsfarm Güldenstern tätig. Er war quasi im Familieverband aufgenommen worden. Roger, ca. zwei Meter groß, verfügte über außergewöhnliche technische Fähigkeiten. So baute er u.a. einen ca. 60 cm hohen Drehkran aus Holz mit kleinen Gitterstäben. Der Kran war voll funktionstüchtig. Er ließ sich mit Seilzug in alle Richtungen kurbeln und Lasten hochheben. Nach dem Krieg wurde mein Vater angezeigt, dass er die Kriegsgefangenen schlecht behandelt habe. Vater wurde auf die sowjetische  Kommandantur nach Mühlberg bestellt. Zum Glück war einige Tage vorher  der Brief von Roger eingegangen in welchem er sich  für die gute Behandlung während der Gefangenschaft bedankt. Vater legte den Brief bei der Befragung vor und konnte unbeschadet nach Hause gehen. Erst nach dem Jahr 2000 gelangte ich in den Besitz des Briefes. Alle Anstrengungen Roger nun noch zu finden, waren nach so langer Zeit erfolglos."   
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Brief des sowjetischem Kriegsgefangenen Schidkow
Währenddes 2. Weltkrieges waren auch in unserer Gegend zahlreiche Kriegsgefangene zur Arbeite eingeteilt. Diese wohnten in der Regel bei Bauernfamilien in separat gesicherten Räumen oder in Sammelunterkünften.
Den nachfolgenden Brief erhielten wir von Manfred Knispel, dessen Schwägerin ihn seinerzeit übersetzte, freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
Der Kriegsgefangene Michail Schidkow arbeitete bei der Bauernfamilie Kanitz in der Siedlung Neuburxdorf.
Im Herbst 1944 gelang ihm die Flucht aus der Gefangenschaft.
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ZEITDOKUMENTE

Sowjetische Kriegsgefangene
Quelle Wehrmachtskarteikarten: www.obd-memorial.ru
Fotos stammen aus der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain.
Personalkarte IV H 21008: Vorder- und Rückseite der Personalkarte von Grigorij Aganow, der bei einem Landwirt in Burxdorf gearbeitet hat.
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Personalkarte IV H 18571: Vorder- und Rückseite der Personalkarte von Pawel Jewtjuchin, der zeitweise in der Zuckerfabrik Brottewitz gearbeitet hat.
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