Zwangsarbeit in der Lausitz

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Elsterwerda

Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges mussten die Firmen in Elsterwerda, wie alle anderen Firmen in Deutschland, ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Bald arbeiteten dort auch Kriegsgefangene, die die zur Wehrmacht einberufenen Arbeiter ersetzen mussten. Allein in der Steingut-Fabrik waren bis zu 70 Kriegsgefangene aus Frankreich und der Sowjetunion beschäftigt. Auch aus dem Kriegsgefangenenlager Stammlager IV B der deutschen Wehrmacht, in der Nähe von Mühlberg, wurden Insassen zur Zwangsarbeit in Elsterwerda verpflichtet. In den kleinen Handwerksbetrieben und in der Landwirtschaft kamen Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene ebenfalls zum Einsatz.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Elsterwerda#Vom_Wiener_Kongress_bis_zum_Ende_des_Zweiten_Weltkriegs

BILDER

Rathausstraße in Elsterwerda
Quelle: Kreisarchiv Elbe-Elster
Steingutwerk in Biehla
Quelle: Kreisarchiv Elbe-Elster
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ZEITDOKUMENTE

Geschichte der Lager in und um Elsterwerda
In folgenden Texten werden die verschiedenen Lager für Kriegsgefangene, Internierte und Zwangsarbeiter im Gebiet Elsterwerda behandelt. Dabei werden in der Stadt Elsterwerda das große Zentral-Lager, das Betriebslager, die Massenunterkünfte, im Ortsteil Krauschütz die einzelnen Krauschützer Lager, im Ortsteil Biehla die einzelnen Biehlaer Lager und das Lager im Ortsteil Kraupa dargestellt. Diese umfangreichen Recherchen und Ausarbeitungen wurden von dem Elsterwerdaer Chronisten Erhard Galle vorgenommen und für diese Präsentation zur Verfügung gestellt.
1. Teil: Elsterwerda
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2. Teil: Krauschütz
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3. Teil: Biehla
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4. Teil: Kraupa
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